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Energieberatungsshow machte Lust auf’s Sanieren

Hennef / Troisdorf, 17.09.2019. Nicht nur unterhalten, sondern auch motivieren etwas zu tun – so lautete der Anspruch der Energieberatungsshow „Altbau hat Zukunft“, die die Energieagentur Rhein-Sieg und das Klimaschutzmanagement der Stadt Troisdorf, unterstützt durch die Stadtwerke Troisdorf, die Energieeffizienzpartner Bonn/Rhein-Sieg und die Verbraucherzentrale NRW, Mitte September in der Troisdorfer Stadthalle veranstalteten. „Um die Klimaschutzziele in unserer Stadt, aber auch im Rhein-Sieg-Kreis zu erreichen, ist es wichtig, bei der Sanierung älterer Gebäude anzusetzen“, betonte Walter Schaaf, Technischer Beigeordneter der Stadt Troisdorf, in seiner Begrüßung.

 

Anstatt Geld zu verheizen, investiere man es lieber, machte Bauingenieur Ronald Meyer den rund 120 Besuchern das Sanieren schmackhaft und gab auch gleich einen passenden Fahrplan mit auf den Weg. Dabei sollte der erste Schritt nicht zum Handwerksbetrieb, sondern zu einer qualifizierten Energieberatung führen. „Über eine ausführliche Bestandsanalyse und den Energieverbrauch der letzten drei Jahre können wir zunächst einen Überblick des Ist-Zustands erstellen“, erklärt der Troisdorfer Energieberater Andreas Scholz. „Anschließend werden mögliche Maßnahmen besprochen“, so Petra Grebing, Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW für den Rhein-Sieg-Kreis. Neue Fenster einbauen, Fassade und Dach dämmen, Keller abdichten oder sich für eine neue Heizung entscheiden. „Es läuft nicht immer auf eine Komplettsanierung hinaus. Auch einzelne Schritte sind möglich und bringen schon viel“, ergänzt der dritte Energieberater im Bunde, Dirk Walt.

 

Für jeden dieser Schritte holte Ronny Meyer einen passenden Experten auf die Bühne. Ein wesentlicher Aspekt bei einer Sanierung sind stets die Fenster. Bozena Kila stand als Fensterexpertin im Interview Rede und Antwort. Die Faustregel lautet: Spätestens nach 25 Jahren sollten Fenster getauscht werden. Vom Schutzdach zum Nutzdach – Dachdeckermeister Klaus Schnüttgen zeigte die Möglichkeiten auf: Dämmung, Solar, Solarthermie, Wohnraum oder Dachbegrünung. Einen Einblick in die Zukunft der Heiztechnik für Bestandsimmobilien gab der Heizungsexperte Peter Küpper mit seinem praktischen Beispiel der Brennstoffzelle.

 

Die frohe Botschaft des Abends lautete dann, dass bei einer kompletten energetischen Sanierung eine Fördersumme von bis zu 18.500 Euro möglich sei. Wichtig sei dabei, seinen Fördermittelantrag immer vor Bau- bzw. Sanierungsbeginn zu stellen. Dies gilt auch für das aktuelle Förderprogramm der Stadt Troisdorf, bei dem Troisdorfer Bürger zusätzlich zu den bundesweiten Fördermitteln noch einen Extra-Bonus bekommen können.