Der richtige Weg zum Energiesparhaus

Das Umweltbundesamt zeigt auf, wie Sie zu Ihrem Energiesparhaus gelangen. Ein Haus energetisch zu sanieren, ist zwar nicht einfach, lohnt sich aber in vielerlei Hinsicht. Dabei gilt es natürlich, viele Aspekte zu berücksichtigen. Schließlich soll die Lösung optimal zu Ihnen und Ihrem Gebäude passen.

1. Online-Ratgeber
Einen ersten Überblick über die Höhe des Energieverbrauchs Ihres Gebäudes können Sie sich mit Hilfe von Internet-Ratgebern verschaffen. Dafür benötigen Sie nur wenige Grunddaten des Gebäudes und die letzte Abrechnung Ihres Energieversorgers. So können Sie überschlägig abschätzen, ob und welche Maßnahmen sich lohnen und wie viel Energie und Energiekosten Sie einsparen können.
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2. Energie-Check
Um herauszufinden, mit welchen Maßnahmen und Maßnahmenpaketen Sie wie viel Energie und Energiekosten einsparen können, empfiehlt sich eine individuelle Energieberatung. Sollten Sie qualifizierte Berater in Anspruch nehmen, wird die Leistung staatlich gefördert. Professionelle Energieberatungen bieten nicht zuletzt die örtliche Verbraucherzentrale und Energieversorger hier in Troisdorf an. Um die Energieberaterin und den Energieberater Ihres Vertrauens auszuwählen, können Sie beispielsweise nach bestehenden Referenzen, Erfahrungen, bisherigen Projekten oder realistischen Einsparungen fragen.

3. „Sanierungsfahrplan“
Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Primärenergieverbrauch von Gebäuden bis zum Jahr 2050 um 80 % im Vergleich zum Jahr 2008 zu senken. Sie können Ihren Teil dazu beitragen, indem Sie sich bei einer Energieberatung die Schritte auf dem Weg zu diesem Ziel aufzeigen lassen. Denn: ein Gebäude schrittweise zu sanieren, schont die Nerven und hält die finanzielle Belastung in Grenzen. Nicht zuletzt können Sie auch Ihre persönlichen Pläne für die nächsten Jahre einfließen lassen. Ein Nachteil eines schrittweisen Vorgehens ist, dass derzeit die Förderbedingungen für Komplettpakete günstiger sind als für einzeln durchgeführte Maßnahmen. Zudem sind die Baukosten die umfassenden Baumaßnahmen und Sanierungen in der Regel niedriger. Welchen Weg Sie auch gehen, Ziel sollte stets ein optimaler und zukunftssicherer Standard des Gebäudes sein.

4. Baubegleitung
Nachdem Sie die Maßnahmen zusammen mit Fachleuten entwickelt und geplant haben sowie Fördermittel beantragt haben, geht es an die Ausführung. Das Baugeschehen besteht aus vielen einzelnen Arbeiten, die oft gleichzeitig durchgeführt und aufeinander abgestimmt werden müssen. Damit hinterher auch die gewünschten Ergebnisse erreicht werden und keine Fehler auftreten, ist eine professionelle Baubegleitung durch erfahrene Architekten oder Ingenieure zu empfehlen. Bei besonders energieeffizienten Neubauten und Sanierungen werden die Kosten für die Baubegleitung auch (anteilig) gefördert.