Wie viel Wasser wir wirklich verbrauchen?!

Einen großen Teil der Umweltauswirkungen importieren wir sprichwörtlich mit den Dingen, die wir kaufen.

Auch Wasser wird mit Produkten importiert, häufig aus Ländern, in denen Wasserknappheit und nicht ausreichende Trinkwasserversorgung herrschen. Dieses wird als „virtuelles Wasser“ bezeichnet und bezieht sich auf die Wassermenge, die zur Erzeugung des Produktes aufgewendet wird. Sie können diese Menge auch als Ihren indirekten Wasserverbrauch betrachten.

Der Pro-Kopf-Wasserverbrauch in Deutschland liegt bei rund 120 Litern am Tag. Hinzu kommen täglich 3.900 Liter indirektes Wasser. Der Großteil dieses virtuellen Wassers wird für die Bewässerung von Obst, Gemüse und Getreide benötigt. Wie auch beim CO2-Fußabdruck können Sie Produktentscheidungen treffen, mit denen Sie den indirekten Wasserverbrauch vermindern.

Bevorzugen Sie deshalb z.B. bei Ihrem Lebensmitteleinkauf saisonale und regionale Produkte – bei diesen ist es weitaus weniger wahrscheinlich, dass ihre Erzeugung sensiblen Ökosystemen zu viel Wasser entzogen hat.

 

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Quelle: Rat für Nachhaltige Entwicklung